Versicherung - Definition und Erklärung Beitragsbemessungsgrenze

Beitragsbemessungsgrenze / Sozialversicherungsgrößen

Zur Berechnung der Krankenkassenbeiträge, wird der jährlich angepasste Betrag der Beitragsbemessungsgrenze hinzugezogen. Für den monatlich darüber hinaus gehenden Einkommensbetrag ist demnach kein Krankenkassenbeitrag zu zahlen. Die Anpassung der Grenze erfolgt mit Bezug auf die Gehaltsentwicklung in Deutschland.

Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung
2016: 4.237,50 Euro monatlich / 50.850 Euro pro Jahr
2015: 4.125,00 Euro monatlich / 49.500 Euro pro Jahr
2014: 4.050,00 Euro monatlich / 48.600 Euro pro Jahr
2013: 3.937,50 Euro monatlich / 47.250 Euro pro Jahr

Die Versicherungspflichtgrenze markiert das Einkommen, bis zu dem jeder in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) pflichtversichert ist. Nur wer mehr verdient, hat die Wahl, in der GKV zu bleiben oder in die private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln. Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung:
2016: 56.250 Euro pro Jahr
2015: 54.900 Euro pro Jahr
2014: 53.550 Euro pro Jahr
2013: 52.200 Euro pro Jahr

Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Renten- und Arbeitslosenversicherung. Anders als in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung gibt es in der Renten- und Arbeitslosenversicherung noch immer getrennte Rechtskreise West und Ost.
Alte Bundesländer:
2016: 6.200,00 Euro monatlich / 74.400,00 Euro pro Jahr
2015: 6.050,00 Euro monatlich / 72.600,00 Euro pro Jahr
2014: 5.950 Euro monatlich / 71.400 Euro pro Jahr
2013: 5.800 Euro monatlich / 69.600 Euro pro Jahr

Neue Bundesländer:
2016: 5.400,00 Euro monatlich / 64.800,00 Euro pro Jahr
2015: 5.200,00 Euro monatlich / 62.400 Euro pro Jahr
2014: 5.000 Euro monatlich / 60.000 Euro pro Jahr
2013: 4.900 Euro monatlich / 58.800 Euro pro Jahr

Datum der letzten Änderung: 30.11.2015


Begriffe aus dem Index: B


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