Versicherung - Definition und Erklärung Lebensversicherung

Die Lebensversicherung gehört zu den Individualversicherungen in Form einer Personenversicherung. In der Lebensversicherung ist der Todesfall, der Erlebensfall zu einem bestimmten Zeitpunkt, aber auch die schwere Krankheit, die Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit oder andere, direkt mit dem menschlichen Leben zusammenhängende Gefahren, je nach individueller Vereinbarung versichert. Unterschieden wird zwischen der kapiltalbildenden Lebensversicherung, welche den Todes- und Erlebensfall absichert, und der Risiko-Lebensversicherung, die lediglich den Todesfall absichert oder als Trägerversicherung für andere Versicherungen wie z.B. die Berufsunfähigkeits-Rentenversicherung fungiert.

Auch wenn die Steuerreform einige gravierende Einschnitte zur Besteuerung von Lebens- und Rentenversicherungen vornahm, bleiben die Lebensversicherungsprodukte, nach wie vor, sozialpolitisch und volkswirtschaftlich der bedeutendste Versicherungszweig zur Alters- und Hinterbliebenenvorsorge. Gerade im Rahmen der Drei-Säulen-Theorie ergänzt sie die gesetzliche und die betriebliche Altersvorsorge.

Grundlegend kann man sagen, dass die Lebensversicherung folgende Risiken abdecken kann:

  • Erlebensfallrisiko (Auszahlung an den Versicherungsnehmer)
  • Todesfallrisiko (Auszahlung an die Bezugsberechtigt Person)
  • Berufsunfähigkeitsrisiko (Zahlung einer monatlichen BU-Rente)
  • Pflegerisiko (Zahlung einer monatlichen Pflegerente)
  • Unfalltod (Zahlung einer zusätzlichen Unfall-Todesfallleistung)

Wie schon angedeutet, ist der Begriff Lebensversicherung als übergeordneter Begriff zu verstehen, der zahlreiche Versicherungsformen und auch Gestaltungsmöglichkeiten in sich vereint. So zählen zu den gängigsten Versicherungsformen der Lebensversicherung die

Datum der letzten Änderung: 22.05.2015


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