Versicherung - Definition und Erklärung Versicherungsvertragsgesetz (VVG)

Das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) ist eine gängige Bezeichnung für das “Gesetz über den Vertrag”.
Als wichtigste gesetzliche Rechtsgrundlage der Versicherungsverträge ist es wie folgt gegliedert:

  • Erster Abschnitt Vorschriften für sämtliche Versicherungszweige (§§ 1-48e)
  • Zweiter Abschnitt Schadensversicherung (§§ 49-158o)
  • Dritter Abschnitt Lebens- und Krankenversicherung (§§ 159-178o)
  • Vierter Abschnitt Unfallversicherung (§§ 179-185)
  • Fünfter Abschnitt Schlussvorschriften (§§ 186-194)
  • Anlagen

Grundsätzlich gilt das VVG auch für nicht im Gesetz genannte Versicherungszweige, mit Ausnahme der Rückversicherung und der Seeversicherung.

Zum Schutz des Versicherungsnehmers und anderer vertragsbeteiligter Dritter sind die meisten Bestimmungen entweder gar nicht oder keinesfalls zum Nachteil des Versicherungsnehmers und anderer vertragsbeteiligter Dritter änderbar.

Ausführliche Gesetzestexte zum VVG finden auf http://www.jusline.de

Datum der letzten Änderung: 22.05.2015


Begriffe aus dem Index: V


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